Zügeln: Darauf ist beim Beladen zu achten

16. September 2019 agvs-upsa.ch – Bei einem Umzug muss das Hab und Gut korrekt gesichert sein. Die Ladungssicherung ist hierzulande Pflicht. Ein Besuch bei den Garagisten des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) lohnt sich. Sie wissen, wie das Zügelgut ordnungsgemäss und sicher transportiert wird.

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So nicht: Beim Transport von Zügelgut muss die Ladungssicherung stets gewährleistet sein.

cst. In den Tagen rund um den 1. Oktober, einem offiziellen Zügeltermin, werden wieder Tausende mit ihrem Hab und Gut auf den Schweizer Strassen unterwegs sein. Ein Umzug ist nicht nur mit Stress, sondern auch mit Freude verbunden – stellt dieser doch den ersten Schritt in eine neue Wohnung und in einen neuen Lebensabschnitt dar.

Das wichtigste beim Transport ist, dass die Ladungssicherung gewährleistet ist: Sie ist in der Schweiz Pflicht. Ist die Ware korrekt geladen, schützt sich der Fahrer vor unliebsamen Folgen wie Unfällen, Strafen sowie Beschädigungen am Fahrzeug und an der Transportware. Oft wird auch unterschätzt, dass nicht gesicherte Gegenstände bei einem Unfall zu tödlichen Geschossen werden können.

Die Garagisten des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) unterstützen die Fahrer beim Zügeln. «Ein Umzug beginnt mit einem geeigneten Fahrzeug», sagt Markus Peter, Leiter Technik & Umwelt beim AGVS. «Ein Garagist berät kompetent und kann eventuell sogar einen entsprechenden Transportwagen zur Verfügung stellen.» Auch was Hilfsmaterialien wie Zurrösen, Antirutschmatten, Sicherungsnetze und Zurrgurte anbelangt, lohnt es sich, den Rat von Experten einzuholen. «Gerade Garagisten, die über eigene Lieferwagen und Lastwagen verfügen, kennen die Befestigungspunkte und wissen, wie die Ladung korrekt gesichert werden muss. Zudem können sie auch gleich das benötigte Material organisieren.»

Fürs Packen rät Markus Peter, schwere Waren unten und in der Mitte des Fahrzeuges zu befestigen. «Leichte Gegenstände können oben und in dafür vorgesehenen Staufächern platziert werden.» Dabei sichern Gepäcknetze und Zurrgurte vor den Kräften, die beim Transport entstehen. Sie gewährleisten, dass die Ladung bei einem Bremsmanöver nach vorne, beim Ausweichen seitlich oder beim Anfahren nach hinten gesichert ist. Die Hilfsmittel sorgen auch dafür, dass freistehendes Zügelgut nicht verrutscht. Nicht zuletzt weist Markus Peter darauf hin, dass aus Sicherheitsgründen der Reifendruck zu erhöhen ist. «Beim Umzug ist ein Transportwagen meistens stärker beladen als im normalen Einsatz», so der Leiter Technik & Umwelt des Schweizer Garagistenverbands.

Neben der Ladungssicherung beim Umzug beraten die AGVS-Garagisten die Fahrzeuglenker auch in allen anderen Transportbelangen: Sie wissen, wie Transportelemente montiert und korrekt verwendet werden – von der Anhängerkupplung zur Dachbox bis hin zum Sportgeräteträger. Die Experten kennen sowohl die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Produkte als auch deren Eignung für den Einbau in ein bestimmtes Fahrzeugmodell. Wenn gewünscht, nehmen die Betriebe die Montage gleich selber vor.
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