«Es braucht Lösungen, und zwar schnell»

5. April 2019 agvs-upsa.ch – Roland Lötscher ist seit Anfang Jahr CEO der Carsharing-Genossenschaft Mobility. Im Gespräch mit AUTOINSIDE ­erklärt er, was ihn am Thema Mobilität reizt und wie zufrieden er mit dem AGVS-Pilotprojekt ist.
 

abi. Herr Lötscher, wie haben Sie die ersten Monate als Mobility-CEO erlebt? 
Roland Lötscher, CEO Mobility: Intensiv und sehr spannend. Mobility ist ein breit aufgestelltes Unternehmen, das mit einem hohen Tempo im Markt unterwegs ist. Da gibt es viel zu lernen, zu analysieren und zu entscheiden. Ich bin mir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber es gilt, unsere Schlagzahl noch einmal zu erhöhen. 

Sie waren früher vor allem bei Telekom-Unternehmen im In- und Ausland tätig und haben nun in die Mobilitätsbranche gewechselt. Was reizt Sie an der Mobilität?
Mobilität stellt die Gesellschaft vor immer grössere Herausforderungen. Schon heute sind die Systeme überlastet, Staus und Umweltbelastung sind die Folge. Denkt man diese Entwicklung in die Zukunft weiter, merkt man: Es braucht Lösungen, und zwar schnell. Mobility ist ein wichtiger Teil dieser Lösung. Es reizt mich, für solch ein zukunftsorientiertes Unternehmen zu arbeiten. 

Ziel von Mobility ist, zum führenden Schweizer Anbieter für individuelle ­Mobilität zu werden. Wie wollen Sie ­dieses Ziel erreichen?
Indem unsere Kunden mit einem Klick verschiedenste Möglichkeiten haben, von A nach B zu  kommen. Zum Flughafen fahren und das Auto einfach stehen lassen? Nimm «Moblity-One-Way». Ein Tagesausflug in die Berge? Nimm «Mobility-Return». Für die Kurzfahrt in Zürich? Nimm den Scooter. Mit dieser Flexibilität wollen wir die Menschen von uns überzeugen – und davon, dass es vor allem in Städten kein Privatauto mehr braucht, um rund um die Uhr mobil zu sein. 

Wie bewerten Sie den Test mit den Garagisten, die ihre Fahrzeuge neu Mobility zur Verfügung stellen können?
Der Anfang war sehr überzeugend. Wir haben viel positives Feedback erhalten, auch von Garagenbetrieben selber. Für uns ist die Zusammenarbeit deshalb interessant, weil wir an attraktive städtische und ländliche Lagen kommen. Ausserdem nutzen wir Ressourcen effizient: Wir bringen «Stehzeuge» auf die Strasse, statt selber neue Autos zu kaufen. 

Lesen Sie das ausführliche Interview in der April-Ausgabe von AUTOINSIDE.
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